Am 01. Juni besuchten mehrere Vereine aus Horní Slavkov v Slatovskem lese (ehemals Schlaggenwald im Kaiserwald), unser schönes Erzgebirge.
Mitglieder der IG Historischer Erzbergbau Lößnitz e.V. hatten den Besuch organisiert und das Wetter zeigte sich nach einer durchregnetem Nacht von der besten Seite.

Kurz vor 10 Uhr trafen die Gäste aus Böhmen mit einem Reisebus am „Paprikaparkplatz“ bei der Hospitalkirche in Lößnitz ein.
Frank Rother von der Stadt Lößnitz führte sehr informativ und anschaulich durch seine Stadt.
In bewährter Art und Weise übersetzte Tomáŝ Vorel.
Zuerst wurden Keramikvasen One Million Items der österreichichen Künstlerin Uli Aigner, die im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 aufgestellt wurden, besichtigt.

In den Ausstellungsräumen des Schnitz- und Bergverein Lößnitz e.V. begeisterten sich die Gäste aus Tschechien en dem berühmten orientalischem Weihnachtsberg und dem bewegten historischen Stadtplan.

Anschließend lauschten sie von der Terrasse des alten Brauhauses dem Lößnitzer Bronzeglockenspiel der Johanniskirche, das Frank Rother extra für sie anstellte.

Vorbei am Wasserrad am Niedergraben ging es weiter zum Marktplatz über den Topfmarkt zum Obergraben und anschließend in den Stadtpark.
An allen Stellen wusste Frank Rother, viele Geschichten und Anekdoten zu erzählen.

Jetzt hatten aber alle Hunger. Mit dem Bus ging es zur Traditionsgaststätte Bahnschlösschen nach Bernsbach. Nach einem sehr leckerem Mittagsmahl mit Getränken ging es gestärkt über Grünhain durch das wildromantische Oswaldthal zu Sachsens ältesten und ersten Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück“ nach Waschleithe.

Hier am Fürstenberg erlebten die Gäste die Bergmännische Erlebniswelt mit Huthaus, Pochwerk und Bergschmiede. Wer wollte und konnte erlebte untertage in 80 Meter Tiefe unterirdische Stolln, smaragdgrüne Seen und zwei große Marmorsäle. Alles bestens erklärt vom kompetentem Bergführer.

Er konnte bildhaft das Leben und Arbeiten unter Tage zeigen, erzählte von dem schweren und hartem Leben eines Bergmannes und präsentierte den großen Marmorsaal, in welchem sowohl Mettenschichten als auch Hochzeiten stattfinden.

Gegen 16:30 Uhr stiegen alle wieder in den Bus ein und meinten: Haben lange kein so gutes Programm miterlebt.